Geschichte

.: Licht :.

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Gutenachtgeschichten

Ich mochte immer schon Gutenachtgeschichten.
Oft wurden sie mir vorgelesen, auch wenn ich im Wohnzimmer “einschlummerte”. Hihi, oft habe ich so getan
also würde ich schlummern, da ich wusste dann auf Menschendads Armen ins Bett getragen zu werden.
Dann wurde ich oft oopsiefällig wieder wach, wollte nicht alleine im Dunkel liegen.
Menschendad saß lange dann mit einem Geschichtenbuch am Bett las mir eine vor, und sich selbst noch 2 Geschichten durch.Manchmal aber gab es zwar kein Buch, und doch eine Geschichte. Diese Zeiten mochte ich am meisten.
Er erzählte eine Geschichte, die es bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht gab. Er erzählte sie lebhaft, aber immer ruhiger werdend. Er sprach von verschiedenen Körperteilen die immer…schwerer..wurden.. Kopf,…schwer… Augenlider, schwer… Arme, Beine schwer und müde… Haare schwer… Finger und Fußnägel…schwer, Ohrläppchen schwer…
Lautes Kichern, Lachen, glucksen, aaaw wie ich das liebte.

Heute liege ich mal alleine, mal mit Polsti und oder Wilbur im Bettchen, versuche Geschichten von immer schwerer werdenden Körperteilen zu erzählen, bis wir lauthals lachen, Menschendad ins Zimmer tritt, mitlacht, um uns in der Decke einzumummeln und dann mit einer vorgelesenen, oder selbsterfundenen Geschichte in den Schlaf zu wiegen.
Wenn er mal nicht da ist, niemand anderes mit im Bettchen liegt, ziehe ich, bis mir die Nähte und Knöpfe schwer werden immer wieder eine kleine Spieluhr auf. Sehe Bilder bei jedem Ton die mich dann schließlich in den Schlaf entlassen…

(´。_。`)ゞぅぅぅ…

 

 

 

 

 

Bedtime stories

I always liked bedtime stories.
They were often read to me, even when I “fell asleep” in the living room. Hihi, I often pretended
to be asleep because I knew that then I would be carried to bed in Menschendad’s arms.
Then I often woke up again, not wanting to lie alone in the dark.
Menschendad would sit by my bed for a long time with a storybook, reading one to me and then two more to himself.

Sometimes, however, there was no book, but still a story. Sigh aaw, I liked those times best.
He told a story that didn’t exist until that moment. He told it vividly, but it became calmer and calmer. He talked about different parts of the body that were getting heavier and heavier… Head… heavy… Eyelids, heavy… Arms, Legs, heavy and tired… Hair heavy… Fingers and Toenails… heavy, Earlobes heavy…
Loud giggles, laughter, chuckles, aaaw how I loved that.

Today, I lie in bed alone, sometimes with Polsti and/or Wilbur, trying to tell stories about body parts that are getting heavier and heavier until we laugh out loud, human dad comes into the room, laughs with us, wraps us up in the blanket, and then rocks us to sleep with a story he has read or made up himself.
When he’s not there and no one else is lying in bed with me, I keep winding up a little music box until the seams and buttons become heavy. I see images with every note, which eventually lull me to sleep.